#ukraine

Ich habe diese Nachricht, welche ich euch nicht vorenthalten möchte, an den Emailverteiler geschickt:
„Hallo an „alle“,

eine kurze Frage möchte ich stellen: Wo sind die Friedensaktivisten und was machen sie?
Morgen haben wir Krieg und keiner von ihnen geht auf die Straße. Sind sie der SZ Propaganda zum Opfer gefallen?

Ich denke, dass EDJ die Sache in die Hand nehmen sollte und schlage eine spontan Veranstaltung oder Aktion vor. Sagen wir Montag oder Dienstag am Marienplatz zum Beispiel. Was haltet ihr davon?“

Ich habe noch keine Antwort erhalten. Die Eliten, die uns das eingebrockt haben, verdienen einen Staatsstreich von unten. Stattdessen verfallen „alle“ in Starre und warten auf ihren Henker. Die meisten liegen faul und bequem zu hause und betrachten das aktiv sein als eine Nebensache der man nachgeht wenn man nicht gerade beim Skifahren oder Shopen ist. Oder morgen bei der Miss Marionettenwahl 2014 für die Partei. Ich hoffe, dass ich jeden geschockt habe dem ich in der H… treten will.

7 Gedanken zu „#ukraine

  1. Him Spox das ist mie schon bewußt. Ebenso wie die Tatsache das unter der Ukraine große Schiefergasreserveb liegen, die z.B Chevron nur zu gern Fracken “ würden und das die Ukraine wichtiges Transitland für gewünschte Öl-Pipelines darstellt.
    Wenn man die Einmischunhen und Kriege der USA der letzten Jahrzehnte anschaut ging es ja irgendwie fast immer darum. Ist also keine Überraschung.
    Aber was anderes . Sorry das ich es am Mittwoch nicht schaffte im EWH aufzulaufen.
    Habt ihr außer der Assamblea irgend etwas vorbesprechen können ?
    Was machen eigentlich die ganzen Facebook Kontakte ?
    Mir schwebte eine „Münchner Friedenslichterkette“ zwischen den Generalkonsulaten Amerikas, Russland und der Ukraine vor .So etwas geht natürlich nicht zu fünft.
    Gibt es noch aufrechte EdJ`ler die noch bei Facebook aktiv sind ? Ich bin bei diesem verlängerten Arm der CIA/NSA herausgeflogen und eigentlich ganz froh drum.
    Liebe Grüße Gunni

    • Hi Gunni,
      sorry, hat ein bisschen gedauert mit meiner Antwort 🙁

      Letzten Mittwoch war ich auch nicht im Plenum im EWH, aber es gibt hierzu ein Protokoll von Jaro.

      In den Facebook-Gruppen ist es – wie allgemein und weltweit in der Occupy-Scene 😉 – etwas still geworden. Es ist schwer, die Leute kontinuierlich so gut zu unterhalten, dass sie dranbleiben (*Sarkasmuswarnung*). Es ist wie auf den Partys, wo die Leute in ihren Ecken rumsitzen und sich dann beschweren, dass nix los ist 😉

      Die Idee mit der „Münchner Friedenslichterkette“ ergibt ansich ein schönes Bild, wäre aber vielleicht eher ein Thema für den Internationalen Versöhnungsbund in München (wo Hans-Georg Klee sehr aktiv ist, den du ja vielleicht auch noch kennst aus den früheren EDJ-Tagen). Ich persönlich glaube allerdings (auch aus meinen jüngsten Erfahrungen während einer Podiumsdiskussion mit dem US-Generalkonsul über TTIP/TAFTA) an eine chronische Beratungsresistenz solcher Staatsorgane. Vielleicht sollten wir einfach aufhören gegen solche Betonwände anzuappelieren: Sollen die faktischen und putativen Grossmächte doch gegeneinander hinwurschteln!

      Wichtig und interessant fände ich, „quer“ zu den im Ukraine-Konflikt neu aufbrechenden jahrhundertealten geopolitischen Interessensgräben einen Schulterschluss der betroffenen Zivilgesellschaften zu propagieren: sich nicht mehr funktionalisieren und gegeneinander ausspielen lassen von den Ambitionen der Mächtigen! Wie wir aus unserem alten EDJ-Slogan wissen: DIE repräsentieren uns nicht! – Was, also, haben WIR mit denen zu tun?

  2. Es geht natürlich auch um den Zugriff auf Energieressourcen:

    siehe den folgenden Artikel auf heise.de:

    „Und auch bei der Krim geht es ums Öl
    von Christoph Stein 21.03.2014
    Vor der Küste der Krim liegen große Gas- und Ölvorkommen, die nun an Russland übergehen
    Vor der Küste der Krim liegen große Gas- und Ölvorkommen. Erst vor kurzem waren die beiden Felder Skifska und Foroska entdeckt wurden. Für die Ukraine – und auch für den damaligen Präsidenten Janukowitsch – war dies eine verlockende Perspektive, nach dem „Gaskrieg“ 2006 die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verringern. Die Ukraine ist bislang abhängig vom russischen Gas.“

    Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41298/1.html

  3. Hi @ all.
    Ja ich bins Gunni. 😉
    Mir geht mal wieder angesichts der aktuellen politischen Lage die Hutkrempe hoch.
    Meine Meiinung zur politschen Lage der Ukraine, hab ich heute mal in einem Leserdiskussionsbeitrag bei der online SZ ausformuliert: Lest ihn euch mal durch und gebt auch gerne Rückmeldung.
    Das einseitige Einschießen der EU Außenpolitik und der sich immer mehr als gleichgeschaltet entpuppenden, einst freien, Medien auf den „bösen“ Russen, kann man als Demokrat eigentlich nur noch als das bezeichnen, was es ist :

    Einen beispiellosen Skandal und Verrat an den Völkern Europas !

    Da wird auf Biegen und Brechen ein Bündnis konstruiert mit einer De facto Regierung in Kiew, die keinerlei Anstalten macht , zunächst mal Wahlen abzuhalten um sich die fehlende Legitimität, (denn schließlich fehlte die erforderliche Mehrheit zur Absetzung Janukowitschs) auf demokratischem Wege wenigstens nachzuholen. Die Ministerposten mit Faschisten besetzt und in der Ostukraine die verhassten Oligarchen ( um deren Absetzung die eigentlichen und legitimen Bürgerproteste gingen), als Gouverneure einsetzt und scheinbar alles daransetzt die gespannte Lage auf der Krim und in der Ostukraine zu verschärfen, anstatt sie im Interesse Aller zu deeskalieren.
    Gleichzeitig wirft man jahrzehntelangen Wirtschaftspartnern Expansionspolitik vor, die man selbst seit Jahrzehnten betrieb, Völkerrechtsverletzungen , die man vom verbündeten Amerika zu dutzenden klaglos hingenommen, ja sogar mitgemacht hat und beschwört einen Handelskrieg herbei, den die eigene Wirtschaft als aller erstes trifft.
    Das alles während man im Hintergrund dabei ist, die Interessen der Bürger mittels „Freihandelsabkommen“ (TTIP) an amerikanische Konzerne zu verhökern und zulässt das Big Brother Amerika alles mitschneidet was EU Bürger am Telefon reden, oder gar unvorsichtigerweise im Internet posten. Inklusive des know-hows der europäischen Wirtschaft !

    Europa unter diesen Vorzeichen wird untergehen, geopfert auf dem Altar anglo-merikanischer Großkonzerne und Banken deren Rettung man 2008 als alternativlos anerkannte und die sich dafür mit der Destabilisierung der Konkurrenzwährung mit einer konzertierten Aktion von Rating- Agenturen und hemmungsloser Spekulation mit dem Wohl und Wehe der europäischen Nationen via Staatsanleihen bedankte.

    Einst war ich EU-Befürworter, die Idee solidarisch und friedlich kooperierender Völker nach Jahrhunderten des Krieges und des Elends begeisterte mich.
    Eine Schande was daraus geworden ist.
    Vielleicht schaffen es die Menschen Europas es ja nach dem endgültigen wirtschaftlichen Kollaps, der so sicher folgt wie das Amen in der Kirche, Europa von unten wieder aufzubauen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Mal schauen ob ich es heute abend schaffe im EWH aufzulaufen. Liebe Grüße Gunni

  4. Hallo an alle…

    die enthusiastischen Reaktionen auf Pascal`s Vorschlag sprechen für sich… 😉
    *okokok – ich bin ja schon ganz wieder lieb*

    Ich befürworte sehr eine Aktion zum Thema Ukraine.
    In einem viel beachteten Kommentar auf unserem Blog (sic!)
    hat unser alter Freund Gunni den Vorschlag ja auch schon gemacht,
    und dazu angemerkt, es gäbe ja auch thematische Überschneidungen
    mit unserem Thema „Freihandelsabkommen“:
    „Frage : Gibt es irgendwelche Pläne für eine kurzfristig anberaumte Assamblea zum Thema Ukraine ?
    Es ist sehr beängstigend was da gerade so abläuft und wie uns mal wieder Wirtschaftsinteressen unserer “Bankster” als Kampf um die Menschenrechte verkauft werden. Noch beängstigender ist das unisone Blasen der Mainstreammedien in das Kriegshorn.“ (Quelle: http://echte-demokratie-jetzt-muenchen.de/unserneuerblog-rechte-spalte/#comment-112 )
    Dem konnte ich nur zustimmen mit der Bemerkung
    „Inhaltlich – da stimme ich dir voll zu – sehe ich auch einen Zusammenhang zwischen “Freihandelsdiskussion” und “Ukraine”: Es ist ein Ringen um Demokratie gegen die Machtübernahme des Finanzkapitals.“ (Quelle: http://echte-demokratie-jetzt-muenchen.de/unserneuerblog-rechte-spalte/#comment-114 )

    Ich bin mir nicht so sicher ob es eine gute Idee ist,
    gleich Montag oder Dienstag rauszugehen damit.
    Nichts gegen spontane Aktionen,
    aber ich möchte schon gern erstmal in der Gruppe darüber reden,
    Wofür oder wogegen und mit oder gegen wen
    und überhaupt welche Position da eigentlich eingenommen wird – in der Gruppe.
    Dies können wir natürlich auch öffentlich erarbeiten
    – als Gruppe und zusammen mit Asamblea-TeilnehmerInnen;
    wäre ein interessantes Experiment,
    aber selbst darauf müsste man sich erstmal inhaltlich verständigen.

    Ich halte eine gut vor-durchdachte und gemeinsam von der Gruppe
    sowohl inhaltlich als auch formal getragene Aktion
    für die Entfaltung von spontanem Handeln vor Ort hilfreicher
    als sich einfach mit fünf oder sechs Leuten
    (oder glaubt ihr an mehr – one jede Mobilisierung!)
    irgendwie irgendwo auf die Strasse zu stellen und zu glauben, „…da wird uns spontan schon was einfallen und wir können ja dann irgendwie ein HumanMike machen, oder was anderes halt, dann werden wir die Revolution schon lostreten…“ 😉

    Only my two cents…

    Liebe Grüsse
    :)spoxx

    (crossposted: edjm-email-Verteiler)

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